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OpenEmu 2.0 · Multiple Video Game Emulation System für den Mac

Ich persönlich zocke ja relativ selten am Mac. Kommt es aber doch dazu, sitze ich meisten vor Emulatoren wie ScummVM oder OpenEmu.

Letzteres ist mittlerweile in Version 2 erschienen und bringt etliche Verbesserungen mit sich.

Neben einer runderneuerten Oberfläche, hat sich vor allem die Anzahl der emulierten Systeme von damals 12 auf mittlerweile 29 fast verdreifacht.

So werden neben Klassikern wie dem Game Boy, dem Nintendo Entertainment System (NES) oder Super Nintendo (SNES) jetzt beispielsweise auch der Atari 7800, Atari Lynx, Nintendo 64 (!!!), Sony PlayStation Portable oder die PlayStation (die erste Version von 1995) selber unterstützt.

Dazu hat man über die Symbolleiste nun schnellen Zugriff auf Spielstände sowie Screenshots; auch eine Homebrew-Spielesammlung mit über 80 Spielen wurde integriert.

Apples Touch Bar wird ebenfalls unterstützt.

Außerdem kann man Spiele jetzt in Echtzeit zurückspulen, um beispielsweise beim Boss-Fight nicht allzu viele Leben zu verlieren 

Darüber hinaus unterstützt OpenEmu eine Vielzahl an Controllern. Ich nenne einfach mal den PS3 DualShock 3, PS4 DualShock 4, Nintendo Wiimote, XBox 360 (hier müssen Treiber installiert werden), das Gravis GamePad Pro oder den N64 Adaptoid.

Zur Installation von OpenEmu 2.0 wird nun OS X 10.11 El Capitan oder höher vorausgesetzt.

-> http://bit.ly/2nXWUh1

© Björn für aptgetupdateDE, 2017. | Permalink | No comment | Die Autoren bei Twitter: Björn, Oliver & aptgetupdateDE

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Brother MFC-9332CDW: Scan-to-E-Mail einrichten

Stammleser wissen, dass ich momentan den Brother MFC-9332CDW teste; ein 4-in-1 Farblaser-Multifunktionsgerät, das neben den üblichen Funktionen wie drucken, kopieren und scannen auch Faxe senden und empfangen kann.

Vor ein paar Wochen hatte ich in einem ersten Artikel einige Worte zum initialen Einrichten des Druckers unter macOS bzw. iOS verloren.

Heute möchte ich einen Schritt weitergehen und die Einrichtung des von mir persönlich sehr oft verwendeten Features Scan-to-E-Mail ohne Zuhilfenahme eines Rechners näher erläutern.

Zunächst aber erneut zu den wichtigsten Eckdaten des Gerätes:

Elektrofotografischer LED Farbdrucker

333 MHz Prozessor

192 MB Speicher

Druckgeschwindigkeit

Simplex: Bis zu 22 Seiten/Minute in Farbe und S/W

Duplex: Bis zu 7 Seiten/Minute in Farbe und S/W

Auflösung (Drucken)

Bis zu 2.400 x 600 dpi

Auflösung (Scannen)

Vorlagenglas: Bis zu 2.400 x 1.200 dpi (optisch)
ADF: Bis zu 1.200 x 600 dpi (optisch)

Auflösung (Kopieren)

600 x 600 dpi

Funktionen

Drucken, kopieren, scannen und faxen

Automatischer Duplexdruck

Flachbett mit automatischem Originaleinzug

PCL 6 und PostScript 3 Emulation

Schnittstellen

USB 2.0 Hi-Speed, LAN (10/100 BaseTX) und WLAN (802.11 b/g/n)

Maße

410 x 410 x 483 mm (B x H x T)

23,4 kg

Scan-to-E-Mail-Anhang vs. Scan-to-E-Mail-Server

Generell unterscheidet das Gerät zwischen Scan-to-E-Mail-Anhang und Scan-to-E-Mail-Server, was anfänglich ziemlich verwirrend ist. Liest man sich allerdings ins online verfügbare Software-Handbuch ein, wird schnell klar, wo der Unterschied liegt:

Im ersten Fall muss man auf seinem Mac (oder PC) eine von Brother zur Verfügung gestellte Software namens ControlCenter installieren, die anschließend mit einer bestimmten E-Mail Adresse verknüpft wird. Zum Scannen sowie Versenden der E-Mail wird also zwingend ein Rechner benötigt; beim Drucker legt man lediglich die zu scannenden Blätter ein…

Im zweiten Fall erfolgen das Scannen und der E-Mail-Versand unabhängig vom Rechner direkt am Drucker. Genau das ist mein gesuchtes Feature
Stutzig macht im Handbuch allerdings der Satz “Diese Funktion ist als Download verfügbar.“ 

Firmware Lite

Auf Nachfrage beim Brother Support bestätigte man mir, dass ich zum Nutzen der Funktion Scan-to-E-Mail-Server eine separat erhältliche Software installieren muss.

Schaut man in die für macOS 10.12 erhältlichen Downloads, findet man unter dem Punkt Firmware allerdings nur eine Firmware Update Software, die erst einmal keine neuen Features beinhaltet bzw. freischaltet.

Erst unter Software-Tools, die man bezeichnenderweise zur Ansicht über die Schaltfläche Alle anzeigen aufklappen muss, kommt die Erleuchtung.

Dort verbirgt sich eine Software namens Internet FAX Installations-Tool, die im Grunde genommen die bereits per default auf dem Drucker installierte normale Firmware modifiziert und folgende Features freischaltet:

Internet-Fax

Faxweiterleitung (per PDF…) an eine E-Mail Adresse

Scan to E-Mail-Server 

Um das nochmals herauszustellen: Beim Internet FAX Installations-Tool handelt es sich um keine neue Firmware oder eine Firmware Update Software. Das Tool ist lediglich dazu da, um blockierte Features der bereits installierten Firmware freizuschalten.

Da mir dieses Vorgehen sehr merkwürdig vorkam, nahm ich erneut Kontakt zu Brother auf. Dort sagte man mir, dass der Grund einzig und alleine bei den Lizenzkosten liegt. Die meisten Anwender nutzen halt nur wenige Funktionen, so dass die Standard-Features der Firmware ausreichen. Erst nachdem eine Freischaltung der zusätzlichen Features über das I-FAX Installations-Tool erfolgt ist, fallen für Brother zusätzliche Lizenzgebühren pro Gerät an.

Firmware Erweiterung per Internet FAX Installations-Tool

Zur Freischaltung der zusätzlichen Features wird leider Java benötigt. Folglich empfehle ich aus Gründen die Verwendung einer virtuellen Maschine (vor dem Installieren Snapshot/Sicherungspunkt anlegen!!!).

Da der Drucker sowohl für ein Firmware Update als auch für die jetzt gewollte Firmware Erweiterung per USB-Kabel mit einem Mac oder PC verbunden sein muss, ist im Falle von VirtualBox darauf zu achten, dass der Drucker in den VM-Einstellungen > Ports > USB permanent (über das Plus-Zeichen) der VM zugeordnet ist. Andernfalls kann es zu Fehlern kommen, die den Drucker ggf. unbrauchbar machen.

Sobald die Firmware Erweiterung abgeschlossen ist, kann man den Snapshot zurücksetzen und ist Java vorerst wieder los 

Während der Firmware-Erweiterung wird der Nutzer übrigens darüber informiert, dass Daten zu Brother übermittelt werden.

Zu diesen Daten gehören die Seriennummer, der Modellname und die Firmware-Version des Druckers, die u.a. für die gerätegenaue Abrechnung der Lizenzgebühren genutzt werden.

Scan-to-E-Mail-Server im EWS konfigurieren

Die eigentliche Konfiguration erfolgt, wie schon im ersten Artikel, im Web-Interface bzw. embedded Webserver (kurz EWS) des Druckers.…

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Howto: Websuchen-Tool mit Keyboard Maestro erstellen

Websuchen aller Art haben einen entscheidenden Nachteil: Man muss zunächst die Webadresse im Browser eingeben, danach das Suchfeld identifizieren bzw. anklicken und kann dann erst den Suchbegriff eingeben; also viele kleine Schritte mit vergleichsweise viel Klickerei…

Wesentlich einfacher geht es über ein Websuchen-Tool, das man mit der Allzweckwaffe Keyboard Maestro realisieren kann.

Zur Erstellung dieses Tools kommt ein Feature namens Conflict Palette zum Einsatz, das den Vorteil hat, dass man mit nur einem Shortcut mehrere Aktionen gleichzeitig aufrufen und per hervorgehobenen Zeichens daraus auswählen kann.

So haben im Keyboard Maestro Editor sämtliche Macros, die die Websuche betreffen, zur Aktivierung ein identisches Tastaturkürzel. Der Rest ist frei konfigurierbar und kann somit den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Das fängt beispielsweise vorne mit dem Icon an. Die anschließenden zwei Zahlen mit der geschlossenen Klammer besitzen einen sortierenden Charakter und werden im eigentlichen Namen des Macros nicht angezeigt. Um diese Sortierung, beispielsweise nach Funktionalität, zu unterstreichen, sind Trennstriche (bei 10), 20), 30)…) eingefügt. Da der KM Editor hier nichts Eigenes anbietet, handelt es sich schlicht um eine Aneinanderreihung von en dashes (Shortcut: Option+Minus). Schön ist anders aber es funktioniert…

Ein wichtiger Punkt ist der darauf folgende Buchstabe. Da dieser einer Websuche eineindeutig zugeordnet ist, handelt es sich quasi um eine per Tastatur auswählbare ID, die die Websuche einleitet.

Fehlt diese Eineindeutigkeit, wird der erste Buchstabe vom Namen des Macros gewählt. Gibt es hier eine Doppelbelegung, wird die Auswahl solange eingeschränkt, bis sie eineindeutig ist. Führt also im ersten Fall ein simples a zum Ziel, sind im zweiten mit a-p-t schon drei Schritte notwendig, um diese Eineindeutigkeit herbeizuführen.

Ein entscheidender Bestandteil sind selbstverständlich auch die Suchmuster. Diese müssen für jede Webseite oder App (man kann beispielsweise auch iTunes oder den Mac App Store auf diese Weise durchsuchen bzw. direkt Promo Codes einlösen) angepasst werden. Einige Inspirationen kann man sich in der sehr guten (Web Search-)Dokumentation zur Alfred App holen.

Wem übrigens das Aussehen der Conflict Palette nicht gefällt, kann in den Einstellungen von Keyboard Maestro über einen Theme Editor diverse Anpassungen vornehmen.

-> http://bit.ly/2ncVLEI

(via)

© Björn für aptgetupdateDE, 2017. | Permalink | No comment | Die Autoren bei Twitter: Björn, Oliver & aptgetupdateDE

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macOS Tipp: Letzte geschlossene Tabs im Safari öffnen

Dass man den (versehentlich) zuletzt geschlossenen Tab im Safari mit dem normalen Undo-Shortcut Cmd+Z erneut öffnen kann, ist bekannt oder?!

Was aber, wenn man einen bestimmten beschlossenen Tab öffnen möchte?

Nun, wie sich herausstellte, hat der Safari von macOS mittlerweile das Verhalten des mobilen Safari von iOS übernommen. Es genügt im Prinzip ein langer Klick (genauer gesagt eine click-and-hold Geste) auf das Plus-Zeichen, das normalerweise einen neuen Tab im Safari öffnet.

Anschließend werden die letzten 20 geschlossenen Tabs angezeigt, die man nun auf Klick erneut öffnen kann.

Der Vollständigkeit halber das identische Verhalten unter iOS:

Hier muss man im Safari zunächst die Tab-Übersicht aktivieren. Anschließend führt ein langer Klick auf das Plus-Zeichen zum Ziel.

(via)

© Björn für aptgetupdateDE, 2017. | Permalink | No comment | Die Autoren bei Twitter: Björn, Oliver & aptgetupdateDE

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Gastartikel: BetterTouchTool · Eigene Touch Bars unter macOS erstellen

Kurz ein Satz zu mir: Normalerweise bin ich ein Leser von aptgetupdateDE.

Mir haben die Seite und die Arbeit von Björn und Oliver so gut gefallen, dass ich nicht zögerte und den beiden eine E-Mail als Dank geschrieben hatte. In der Mail waren auch ein paar Anregungen zu Apps, die ich aufgrund ihres großen Nutzens bisher auf der Seite vermisst hatte.

Nach einen paar Mails sind wir letztendlich auf den Gastartikel gekommen, denn ich nun verfasse.

BetterTouchTool, um das es nachfolgend gehen soll, ist eine derart umfangreiche App, dass ich mich heute auf die Funktionen für die Touch Bar beschränken möchte.

Genauer gesagt werde ich ein kleines HowTo schreiben und zeigen wie man eigene Touch Bars für das MacBook Pro erstellt. Allgemeine und direkt für Apps; mit allem was dazu gehört.

Besitzer eines MacBook Pro kennen das Standard-Layout der Touch Bar, mit dem wir auch gleich zum ersten Punkt kommen: Wie ich finde, braucht man in der Touch Bar so viel Platz wie irgend möglich. Gerade wenn man z.B. Safari nutzt und alle geöffneten Tabs dort angezeigt bekommen möchte.

Also kurzerhand in die macOS Systemeinstellungen unter Tastatur und dort ausschließlich die App-Steuerungen anzeigen lassen. Danach BetterTouchTool installieren und die Touch Bar sieht gleich viel aufgeräumter aus.

Jetzt geht es direkt in die BTT App, die man jederzeit über die macOS Menüleiste unter Preferences starten kann.

Alle aus der Touch Bar entfernten Funktionen, die man vielleicht vermisst, lassen sich dann wieder mit BTT hinzufügen.

An dieser Stelle möchte ich großes Lob an die Entwickler für ihr Bezahlkonzept aussprechen.

Zum einen bekommt man 45 Tage Zeit, in denen man die App im vollem Umfang testen kann; sowohl die letzte stabile, als auch die aktuelle Alpha-Version, was in den Optionen nach Belieben einstellbar ist. Zum anderen hat man danach die Möglichkeit mit dem Pay-what-you-want-Modell die App mit einem in Abstufungen frei wählbaren Betrag von 4,49 bis maximal 50,00 Euro zu kaufen. Ich finds genial.

Am Ende des Tutorials könnte die Touch Bar dann so aussehen. Wie man sieht, hat man die Möglichkeit Bilder, Icons, Ordner, Widgets u.s.w. frei einzufügen. Wobei man in der Touch Bar durch die Ordner navigieren und dadurch wieder so viele Unter-Touch-Bars erstellen kann wie man möchte.

So zum Beispiel im App-Ordner…

oder im Settings-Ordner.

Das Erstellen von eigenen Touch Bars ist, wie alle anderen Funktionen in BTT, die nach dem gleichen Schema funktionieren, übersichtlich und einfach strukturiert.

Hier eine Übersicht zum Vergleich: Was in BTT untereinander angeordnet ist, wird auf der Touch Bar nebeneinander angezeigt.

Als erstes geht man in der Übersicht auf das Feld + TouchBar Button.

Ein neuer Eintrag erscheint, den man mit einem Namen, in unserem Fall Cover, versieht. So kann man dem Ganzen direkt einen individuellen Touch verpassen.

Da nur .icns-Dateien für die Touch Bar zugelassen sind, stellt sich natürlich die Frage woher man die eigenen Bilder oder Icons nehmen soll. Ich habe das Problem mit der App Image2icon gelöst, die kostenlos im Mac App Store erhältlich ist.

Nach der Konvertierung des Bildes kann die so erstellte .icns-Datei per DragNDrop in das Feld Add Icon von BTT gezogen werden.

App-Icons lassen sich auch ganz einfach über den Finder, mit Rechtsklick auf die App > Informationen und anschließend das oben links angezeigte Bild mit DragNDrop zu Image2icon ziehen, erstellen.

Jetzt geht es zu den Einstellungen des Buttons, die über das Feld Advanced Configuration erreichbar sind.

Grundsätzlich stelle ich für jeden Button die TouchBar Button Color auf Schwarz (#000000). Ich persönlich finde die Touch Bar ohne die grauen Boxen einfach hübscher.

Als nächstes kann man den Abstand zum nächsten Button über Free space after button anpassen. Um einen gleichen Abstand zu beiden Seiten zu bekommen, ist für den ersten Button ein Abstand von 30px passend. (Links von der Touch Bar ist etwas Fläche, die den TouchID-Knopf auf der anderen Seite optisch ausgleicht.)

Im Falle vom Cover Button setze ich die Auswahl im darauffolgenden Drop-Down-Menü auf Stick to the left side of the Touch Bar, was bei den kommenden Buttons dann auf Standard gelassen werden kann. Für den Close/Back Button ist die Auswahl wiederum beim gegensätzlichen Stick to the right side of the Touch Bar passend (später dazu mehr).

Das Häkchen bei Icon only, no text aktiviere ich für jeden Button, da sonst der Text neben dem Icon angezeigt wird.

Das Show HUD overlay… ist eine Box, die auf dem Bildschirm angezeigt wird, während man den Button drückt. Ist also nicht zwingend notwendig; habe es nur beim Cover Button, just for fun.

Alle folgenden Buttons werden nach dem gleichen Schema erstellt, die dann noch mit verschiedenen Funktionen versehen werden können.

Ich zeige noch kurz Beispiele an Widgets und Ordnern. Danach ist man gerüstet, um alle möglichen…

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macOS Gatekeeper: Apps mit macOS Sierra ohne Einschränkungen starten

Gatekeeper, eine Art Türsteher in macOS, baut auf den in macOS vorhandenen Malware-Prüfungen auf und soll den Mac vor Schadsoftware schützen.

In den macOS Systemeinstellungen findet man dazu unter Sicherheit > Allgemein zwei Optionen, die das problemlose Ausführen von Apps ermöglicht:

App Store
App Store und verifizierte Entwickler

Möchte man jetzt eine App starten, die weder im Mac App Store, noch von einem verifizierten Entwickler angeboten wird, muss man seit macOS Sierra einen Klimmzug machen. Denn die bis OS X El Capitan angebotene dritte Option Keine Einschränkungen ist in der Default-Einstellung von Sierra versteckt und muss (bei Bedarf) erst über ein Terminal sichtbar geschaltet werden.

Aber der Reihe nach… Man hat natürlich auch mit diesen Default-Einstellungen die Möglichkeit Apps von nicht verifizierten Entwicklern zu starten.

Lösung 1

Der wohl einfachste Weg führt über den Finder.

Um Gatekeeper temporär zu deaktivieren, muss man die entsprechende App mit gedrückt gehaltener Control-Taste + Linksklick markieren und im daraufhin aufpoppenden Kontextmenü Öffnen wählen.

Im nun folgenden Dialogfeld klickt man erneut auf Öffnen und bestätigt anschließend mit Eingabe des Administratornamens und des zugehörigen Passwortes die Veränderung der Sicherheitseinstellungen.

Lösung 2

Möchte man die App auf normalem Wege, beispielsweise über einen Schnellstarter, öffnen, wird zunächst eine Warnung angezeigt, die man mit Ok bestätigen muss.

Anschließend öffnet man die macOS Sicherheitseinstellungen, in denen die blockierende App jetzt unter den anfangs angesprochenen beiden Optionen angezeigt wird.

Mit Klick auf die Dennoch öffnen-Schaltfläche verifiziert man, analog zu Lösung 1, mit Eingabe des Admins inkl. Passwortes erneut die Veränderung der Sicherheitseinstellungen.

Lösung 3

Die ersten beiden Lösungen funktionieren wunderbar. Dennoch kann diese Klickerei bis zum Starten von nicht verifizierten Apps auf Dauer recht nervig sein – jaja, die liebe Sicherheit… ✌️

Daher kann man, wie anfangs schon erwähnt, mit einem einfachen Terminal-Kommando die seit Sierra versteckte Option Keine Einschränkungen in den macOS Sicherheitseinstellungen sichtbar schalten.

sudo spctl --master-disable

Nach Eingabe des Admin-Passwortes kann man den Gatekeeper nun auch dauerhaft deaktivieren.

Möchte man den Urzustand wiederherstellen, führt ein ähnliches Terminal-Kommando zum Ziel. Auch hier ist wieder das Admin-Passwort erforderlich.

sudo spctl --master-enable

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Gewinnspiel: PDF Expert 2 · PDF Editor für den Mac

Wenn es um das Anschauen oder Bearbeiten von PDF-Dateien am Mac geht, nutze ich seit ca. 1½ Jahren PDF Expert vom ukrainischen Entwickler Readdle. Eine ausführliche Review zur App hatte ich u.a. im Oktober des letzten Jahres veröffentlicht.

Seitdem gab es natürlich einige Updates. So auch gestern Nachmittag mit Version 2.2, die sich hauptsächlich der Performance der App widmet.

Es wurde u.a. das Durchsuchen von PDF-Dateien verbessert. Beispielsweise wird ab sofort jede Datei beim Öffnen automatisch indexiert, was gerade das Suchen in großen Dateien erheblich beschleunigt. Dazu kann man jetzt auch alle aktuell geöffneten Dokumente zusammen durchsuchen und den Suchverlauf aufrufen, was zusätzlich Zeit sparen kann.

Außerdem gibt es kleinere optische Anpassungen beim Aufbau der Symbolleiste und die Schriftart, -größe und -farbe wird beim Bearbeiten von Text (endlich) präziser erkannt.

Der Vollständigkeit halber, und das betrifft im Wesentlichen die im Dezember 2016 veröffentlichte Version 2.1, sei erwähnt, dass PDF Expert seit meiner letzten Review auch Apples Touch Bar unterstützt.

Darüber hinaus wurden bei der Anzeige von zwei PDF-Dateien eine vertikale und horizontale Split-View-Darstellung (mit optionalem Sync-Feature) sowie eine PDF-Komprimierung integriert.

Gewinnspiel

Entwickler Readdle Inc. hat aptgetupdateDE fünf Lizenzen von PDF Expert 2 für den Mac für eine Verlosung zur Verfügung gestellt.

Zur Teilnahme kommt Rafflecopter zum Einsatz, bei dem die folgenden optionalen und gleichwertigen Lose enthalten sind:

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Die Auslosung findet kommenden Freitag, den 17.03.2017, statt. Viel Glück!

a Rafflecopter giveaway

Wer die App lieber direkt kaufen möchte, wird sowohl im Mac App Store, als auch im Webstore des Entwicklers fündig. Der Preis liegt aktuell bei 59,99 euro.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht darüber hinaus eine voll funktionsfähige aber zeitlich begrenzte Demo bereit.

Zur Installation wird in jedem Fall OS X 10.10 Yosemite oder neuer vorausgesetzt.

WP-Appbox: PDF Expert - PDFs bearbeiten, Anmerkungen machen (59,99 €, Mac App Store) →

Die äquivalente, ebenfalls sehr gute iOS-Version von PDF Expert kostet aktuell 9,99 Euro.

Zur Installation werden ein iPhone, iPad oder iPod touch mit iOS 8 oder neuer vorausgesetzt.

WP-Appbox: PDF Expert 5 – PDF-Formulare & Anmerkungen (9,99 €, App Store) →

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macOS Hidden Treasures: The Dock

macOS Hidden Treasures: Dominate the Dock

Josh Centers hat vor ein paar Tagen bei TidBITS einen sehr lesenswerten Artikel über das oft sehr stiefmütterlich behandelte Dock von macOS geschrieben.

Neben Basiswissen, sind vor allem die versteckten Features interessant, die vielleicht sogar für den einen oder anderen Mac-Veteranen neu sein dürften.

The Dock has been a core aspect of the Mac experience since the earliest days of Mac OS X. In fact, the Dock actually predates Mac OS X, since it was also prominent in NeXTSTEP. It displays open applications, offers a quick way to launch favorite apps, and holds shortcuts for documents and folders.

© Björn für aptgetupdateDE, 2017. | Permalink | No comment | Die Autoren bei Twitter: Björn, Oliver & aptgetupdateDE

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Im Test: equinux tizi Tankstelle & equinux tizi Tankstelle Eco

Smartphones, Smartwatches, Tablets, Bluetooth Geräte, Fernbedienungen, portable Spielekonsolen u.v.m. setzen beim Aufladen u.a. auf den USB-Standard. Jedes dieser Geräte hat in der Regel sein eigenes Ladegerät und besetzt eine Steckdose.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das bei einem Vier-Personen-Haushalt irgendwann zu Engpässen an der Steckdosenfront führt. Die Lösung liegt daher früher oder später bei Mehrfach-USB-Ladegeräten, von denen ich nachfolgend zwei Modelle vorstellen möchte.

Genauer gesagt geht es um die tizi Tankstelle (5th Gen.) sowie die tizi Tankstelle Eco des Münchner Soft- und Hardwarehersteller equinux.

Auf den ersten flüchtigen Blick sind beide Ladegeräte einigermaßen identisch. Es gibt jedoch, sowohl bei den inneren, als auch äußeren Werten, mehrere Unterschiede, die folgende Tabelle schon mal veranschaulichen soll.

Die Variante Eco ist in der Summe kleiner und leichter, was für den Einsatz als Reiseladegerät spricht. Die Gesamtleistung ist gegenüber der normalen Tankstelle (ohne Eco) allerdings etwas geringer, was schlussendlich aber erst beim gleichzeitigen Benutzen aller USB-Ports zum Tragen kommt. Die einzelnen USB-Ports unterstützen nämlich High-Power-Ladevorgänge bis zu 2,4 Ampere. Sind alle vier Ports besetzt, kann sich jeder selbst ausrechnen, wie viel Strom bei einer Gesamtleistung von 5 bzw. 4,5 Ampere an jedem Port fließt

Entscheidend für das Aufladen ist auch die von den tizi Turboladern bekannte Auto Max Power™ Technologie. Hierbei handelt es sich um eine intelligente Ladetechnik, die herstellerunabhängig und dynamisch den bestmöglichen Ladestrom dem Endgerät zur Verfügung stellt. Hinzu kommt, dass die angeschlossenen Smartphones oder Tablets dabei automatisch erkannt werden.

Der wohl größte Unterschied ist die Anbringung der USB-Ports selber. Während sich bei der Tankstelle die Ports an der Gehäuseunterseite befinden, sind sie bei der Tankstelle Eco an der Gehäusefrontseite verbaut, was (aus meiner Sicht) einige Vorteile mit sich bringt.

Gerade bei Wandsteckdosen, die beispielsweise kurz über der Arbeitsfläche der Küche angebracht sind, wird auf diese Weise unnötiges Knicken der USB-Kabel vermieden. Auch bei Steckdosenleisten am Boden, die wenig Platz nach links und recht bieten, ist der (Kabel-)Weg noch oben vorteilhaft.

Im Endeffekt hängt es aber vom Einsatzort ab. Befindet sich eine Steckdose, aus welchen Gründen auch immer, recht hoch an der Wand oder ist die Steckdose(nleiste) im Schreibtisch integriert, sind die Ports an der Unterseite des Gehäuses wahrscheinlich die bessere Wahl.

Als kleine Besonderheit sind bei der tizi Tankstelle noch kleine Status-LEDs pro USB-Port verbaut. Diese haben sich in der mittlerweile 5. Generation dieses Ladegerätes merklich verkleinert, so dass sie von der Helligkeit nicht mehr so störend und vielleicht vergleichbar mit einer kleinen Standby-LED am Fernseher sind (auf den Fotos kommt das leider nicht so gut rüber).

Leuchtet die LED übrigens nicht, obwohl ein Endgerät angeschlossen ist, lässt das auf ein sehr langsames Laden (< 100 mA) schließen. Das ist bei Geräten mit sehr kleinem Akku (z.B. Apple Pencil oder Apple Siri Remote) der Fall und kein Grund zu Beunruhigung.

Beide Ladegeräte bestehen aus schwarzem Kunststoff und wurden in meinem Tests, auch unter Volllast, nie unangenehm heiß oder zeigten sonst irgendwelche Ausfallerscheinungen. Zur weiteren Sicherheit ist pro USB-Port ein Übertemperatur- und Überlastschutz integriert.

Mit einem passenden Reiseadapter sind beide Ladegeräte zudem auch an 110 V Steckdosen funktionsfähig.

Preise und Verfügbarkeit

Die tizi Tankstellen werden über Amazon und den tizi Store verkauft.

Die Preise variieren, je nach Version zwischen 24,99 Euro und 29,99 Euro.

-> equinux tizi Tankstelle
-> equinux tizi Tankstelle Eco

tl;dr

Beide tizi Tankstellen verrichten ihren Job sehr zuverlässig.

Wenn es etwas zu meckern gibt, dann bei der Verwendung des Materials. Ich persönlich kann diesen Klavierlack nicht mehr sehen und hätte mir für den Preis von knapp 25 bzw. 30 Euro ein etwas wertigeres Gehäuse aus Aluminium o.ä. gewünscht.

Und apropos Preis: es gibt bei eBay & Co. natürlich ähnliche Produkte zu einen Bruchteil des Preises. Diesen China-Importen traue ich aber nicht über den Weg. Strom und billige Hardware ist meistens eine gefährliche Kombination.

Auch equinux produziert, wie viele andere Hersteller, in China; die Qualitätskontrolle, und darauf kommt es schlussendlich ja an, findet in Deutschland unter EU-Richtlinien statt.

© Björn für aptgetupdateDE, 2017. | Permalink | No comment | Die Autoren bei Twitter: Björn, Oliver & aptgetupdateDE

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macOS Zwischenablage: Text-Clips mit Alfred, LaunchBar oder Keyboard Maestro zusammenfügen

Seit gefühlten Ewigkeiten warte ich darauf, dass Apple etwas im Umgang mit der Zwischenablage ändert und eine Art Clipboard Manager in macOS integriert.

Bisher leider vergeblich, so dass ich in den letzten Jahren immer den Zwischenablageverlauf der Schnellstarter Alfred oder LaunchBar genutzt habe. Mit diesen beiden Apps ist es sogar möglich verschiedene Absätze oder Textschnipsel separat zu kopieren und anschließend zusammenzufügen.

Alfred App

Diese Funktion setzt das kostenpflichtige Powerpack voraus und muss in den Alfred Preferences unter Features > Clipboard > Merging aktiviert werden.

Möchte man jetzt zwei Textabschnitte miteinander verbunden kopieren, muss der erste Text zunächst ganz normal mit Cmd-C in die Zwischenablage kopiert werden. Der zweite Text wird nun mit gedrückt gehaltener Cmd- und zweimal gedrückter C-Taste an den zuvor kopierten angehängt. Bei erfolgreicher Ausführung kann man zudem einen kurzen System-Sound abspielen lassen.

Fügt man diesen Verbund jetzt mit Cmd-V in einen Texteditor o.ä. ein, kann man beide Textabschnitte entweder richtig zusammenkleben lassen (don’t separate…) oder sie mit einem Leerzeichen (…with space) bzw. neuer Textzeile (…with new line) voneinander trennen.

LaunchBar

Bei LaunchBar heißt dieses Feature ClipMerge und muss in den Einstellungen unter Zwischenablage aktiviert werden.

Die Funktionsweise ist mit der von Alfred identisch. Man kann allerdings nicht die Art und Weise des Einfügens festlegen, so dass beide Text-Clips immer untereinander getrennt dargestellt werden.

Keyboard Maestro

Eine identische Funktionalität lässt sich auch mit Allzweckwaffe Keyboard Maestro umsetzen.

Den Shortcut kann sich hier jeder selbst aussuchen. Während man Text 1 nach wie vor mit Cmd-C in die Zwischenablage kopiert, wird Text 2 nun mit gedrückt gehaltener Cmd- und zweimal gedrückter X-Taste angehängt. Der Sound für die erfolgreiche Ausführung dieses Macros ist wieder flexibel anpassbar und derzeit analog zu Alfred auf ‘Purr’ gestellt.

Die Art des Einfügens mit Cmd-V hängt bei Keyboard Maestro von der Konfiguration der vorletzten Aktion ab. So wie im Screenshot zu sehen, werden beiden Texte momentan untereinander eingefügt.

-> http://bit.ly/2lMISgY

(via)

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