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Andreas Heck
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Wir alle werden verrückt geboren. Manche bleiben es.
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Stellen Sie sich vor, eines Tages landen fremde Wesen aus dem All auf unserem Planeten. Wesen wie in dem Hollywood-Spielfilm Independence Day. Sie sind unglaublich intelligent und dem Menschen weit überlegen. Da nicht immer ein todesmutiger US-Präsident im Kampfflugzeug zur Verfügung steht und diesmal kein verkanntes Genie die außerirdischen Computer mit irdischen Viren lahmlegt, haben die fremden Wesen die Menschheit in kürzester Zeit besiegt und eingesperrt. Eine beispiellose Terrorherrschaft beginnt. Die Außerirdischen benutzen die Menschen zu medizinischen Versuchen, fertigen Schuhe, Autositze und Lampenschirme aus ihrer Haut, verwerten ihre Haare, Knochen und Zähne. Außerdem essen sie die Menschen auf, besonders die Kinder und Babys. Sie schmecken ihnen am besten, denn sie sind so weich, und ihr Fleisch ist so zart.
Ein Mensch, den sie gerade für einen medizinischen Versuch aus dem Kerker holen, schreit die fremden Wesen an:
»Wie könnt ihr so etwas tun? Sehr ihr nicht, dass wir Gefühle haben, dass ihr uns weh tut? Wie könnt ihr unsere Kinder wegnehmen, um sie zu töten und zu essen? Seht ihr nicht, wie wir leiden? Merkt ihr denn gar nicht, wie unvorstellbar grausam und barbarisch ihr seid? Habt ihr denn überhaupt kein Mitleid und keine Moral?«
Die Außerirdischen nicken.
»Ja, ja«, sagt einer von ihnen. »Es mag schon sein, dass wir ein bisschen grausam sind. Aber seht ihr«, fährt er fort, »wir sind euch eben überlegen. Wir sind intelligenter als ihr und vernünftiger, wir können lauter Dinge, die ihr nicht könnt. Wir sind eine viel höhere Spezies, ein Dasein auf einer ganz anderen Stufe. Und deshalb dürfen wir alles mit euch machen, was wir wollen. Verglichen mit uns, ist euer Leben kaum etwas wert. Außerdem, selbst wenn unser Verhalten nicht ganz in Ordnung sein sollte – eines steht trotzdem fest: Ihr schmeckt uns halt so gut!«

(Richard David Precht: "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?", Goldmann Verlag 2007, Kapitel "Jenseits von Wurst und Käse – Dürfen wir Tiere essen?")
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Der Tourist plant und versäumt. Der Reisende lässt geschehen und erlebt.
Welche findigen Geschäftsleute haben das Konzept "Urlaub" erfunden? Und wann haben unsere Großeltern, unsere Eltern aufgehört zu reisen und sind stattdessen in den Urlaub gefahren? Und weshalb tuen wir es ihnen gleich? Warum sind uns der Mut, die Kreativität oder die kindliche Lust am Abenteuer abhanden gekommen, so dass wir nicht mehr wagen, uns einzulassen?
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"#Vegetarier & #Veganer sind doch alles hässliche und fanatische Ökos, gell?! Außerdem benötigt der Mensch #Fleisch für die Entwicklung des Gehirns und die körperliche Fitness, jawoll!"
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»Das Leben ist eine Kombination aus Pasta und Magie.«
(Federico Fellini, 1920-1993, italienischer Filmemacher)
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Als Öko hat man es nicht leicht in einer vom Raubtierkapitalismus kontrollierten Konsumwelt. Da hilft eigentlich nur der komplette Ausstieg. Oder, als therapeutische Maßnahme, all dem Zorn, den man in sich trägt, mit einer künstlerischen Arbeit Luft zu verschaffen. So entstand der Text über den "Zornigen", vorgetragen am Samstag im Finale des ROXY Poetry Slam, in your face!
http://www.kunstguerilla.org/project/der-zornige/
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Am Samstag als "Virgin Virgin" auf der Bühne des ROXY beim Poetry Slam gestanden. Mit dem Text über den alternden Kasper und Dank meiner lautstarken Hood tatsächlich ins Finale eingezogen.
http://www.kunstguerilla.org/project/alternder-kasper/
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Gerade eine zutreffende Schlagzeile drüben bei HuffPost Deutschland gelesen, gerichtet an all die aktuell Entrüsteten, die so tun, als wäre es ganz neu, dass die FIFA durchdrungen ist von Selbstbedienern mit krimineller Energie:
"IHR HEUCHLER! BALD STEHT IHR WIEDER AUF DER FIFA-FANMEILE"
Das wird so kommen. Sobald Fußball-WM/-EM ist, wird wieder gejubelt, werden Milliarden an Steuermitteln verschleudert, es werden weiter Randgruppen als Sündenböcke durch die Straßen gejagt (Afrikaner, Griechen, Schwule, whatever) und alles ist vergessen. Lang lebe der Fußball!
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Die Philosophin Christine Korsgaard wendet Kants kategorischen Imperativ angepasst für ‪#‎Tiere‬ an: Danach dürfen wir mit Tieren interagieren, "solange wir das in einer Weise tun, von der wir meinen, es sei plausibel zu glauben, dass sie ihr zustimmen würden, wenn sie könnten." (Wikipedia: http://bit.ly/1FOBoQs) Ich gehe einmal davon aus, dass sie nicht zustimmen würden, dass wir sie aus Genusssucht töten ... ‪#‎Tierrechte‬ ‪#‎kategorischerImperativ‬ ‪#‎Kant‬ ‪#‎Kuschelnstattessen‬
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"Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer 1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder 2. einem Wirbeltier a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt." (Tierschutzgesetz § 17)

Ist Schinkenbrot ein vernünftiger Grund, ein Tier zu töten?
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»Der Schweizer hat mehr als 150 Jahre Friede hinter sich gebracht. Nun ist 150 Jahre lang Glück haben etwas Unvorstellbares. Das große Los. Und so ist es denn menschlich, wenn die Ahnung aufgestiegen ist, so könne es nicht in aller Ewigkeit weitergehen. Die nächste Sintflut müsse auch über unseren Staat hereinbrechen. Damit ist sehr viel erklärt: Der Schweizer ist ein vorsintflutliches Wesen in ständiger Erwartung der Sintflut.«
(Friedrich Dürrenmatt, Schweizer Schriftsteller, 1921-1990)
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