Zum Thema Festplatte als Adoptable Storage:
Das würde ich nie im Leben machen. Erst recht im Wohnzimmer am Nvidia Shield TV hat eine laut krächzende Festplatte bei mir nichts zu suchen. Auch wenn die Datentransferraten ausreichend wären, so bremst eine Festplatte doch enorm durch die lange Zugriffszeiten. Besonders, wenn die Platte zum Stromsparen zwischendrin ausgeschaltet war und sich dann erst wieder einschalten muss, kann man schon mal 10-15 Sekunden länger warten, bis eine App gestartet ist, die auf der Platte liegt.

Wenn dann würde ich eine SSD anschließen. Geräuschlos, blitzschnell was Zugriffszeiten und Datentransfers betrifft und auf jeden Fall langlebig genug, wie ein Langzeittest der c't bestätigt. Dort wurden 12 Modelle getestet, d.h. so lange vollgeschrieben, bis das Laufwerk kaputt war. Jedes Modell hielt wesentlich länger durch als vom Hersteller angegeben. Was das Beschreiben des immer wieder gleichen Sektors betrifft, so sollte dies kein Problem sein, da SSDs intern selbstständig wear leveling betreiben, also die Daten gleichmäßig auf die Sektoren aufteilen, sodass nicht einzelne Sektoren schneller altern als der Rest.

Seit ich in meinem Rechner das erste mal eine SSD hatte, würde ich nie wieder zu Festplatten zurück wechseln. Egal, wie oft ich aufgerüstet habe - neuer Prozessor, neuer Arbeitsspeicher etc., nie war der Geschwindigkeitszuwachs höher als beim Wechsel von Magnetspeicher zu SSD.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/SSDs-im-Stresstest-mit-ueberraschenden-Ergebnissen-3580824.html

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