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AIDS-Hilfe Bremen e.V.
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Zentrum für Suchterkrankungen und sexuelle Gesundheit
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Rumänien: Homofeindliches Referendum deutlich gescheitert

Eine Volksabstimmung, ein Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen in der rumänischen Verfassung zu verankern, ist am Wochende überraschend gescheitert – und das deutlich. Laut vorläufigen Zahlen des Wahlamts beteiligten sich nur 20,41 Prozent der Wähler an dem zweitägigen Referendum, notwendig wäre eine Mindestbeteiligung von 30 Prozent gewesen. LGBTI- und Menschenrechtsorganisationen hatten zu einem Boykott der Abstimmung aufgerufen, die auf eine Initiative der kirchennahen "Koalition für die Familie" zurückgeht.

Kurz nach der Schließung der Wahllokale am Sonntag um 21 Uhr Ortszeit (20 Uhr deutscher Zeit) hatten TV-Sender das Scheitern des Referendums erklärt und auf eine Zählung der Oppositionspartei USR verwiesen, wonach sich insgesamt nur 19,5 Prozent der Wähler an dem Referendum beteiligten.

Später am Abend veröffentlichte das Wahlamt seine offiziellen vorläufigen Zahlen: Demnach gingen 3.731.704 Rumänen an die Urne, 20,41 Prozent der bis Anfang Oktober offiziell registrierten 18.278.496 Wähler. 3.276.754 von ihnen stimmten ab, 408.637 ließen sich während des Referendums in die Liste eintragen. 1,83 Millionen votierten in Städten, 1,9 Millionen in ländlichen Regionen und rund 121.000 im Ausland, rund 10.500 davon in Deutschland. Das eigentliche Ergebnis der Abstimmung ist noch unbekannt und wird erst ab Montag verkündet. Die Wahlbeteiligung ist die niedrigste im Land seit dem Fall des Kommunismus. Letztlich schaffte das Referendum in nur einem der 42 Kreise des Landes mit 30,67 Prozent knapp das Quorum; in der Hauptstadt Bukarest beteiligten sich 15,74 Prozent.

Den gesamten Artikel findet ihr auf der von uns verlinkten Seite!

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Schwulen Lehrer gefeuert: Deutsche lehnen katholische Diskriminierung ab

Die Deutschen haben kein Verständnis für die Diskriminierung Homosexueller im kirchlichen Arbeitsrecht. Das ist das Ergebnis einer am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen YouGov-Umfrage.

Konkret ging es um die Nichtanstellung eines schwulen Referendars durch ein katholisches Gymnasium im Münsterland, dem vom Arbeitgeber vorgeworfen worden war, wegen einer geplanten gleichgeschlechtlichen Ehe keine Loyalität gegenüber der katholischen Kirche zu haben. Gegen den Schritt protestierten auch mehrere hundert Schüler des Gymnasiums.

Der Umfrage zufolge halten 22 Prozent aller Befragten die Entscheidung des Gymnasiums für sehr oder eher gerechtfertigt. 63 Prozent gaben dagegen an, diese Entlassung sei "nicht gerechtfertigt". 15 Prozent haben zu dem Thema keine Meinung.

Den gesamten Artikel findet ihr auf der von uns verlinkten Seite!

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WOW! WOW! WOW!

Unsere Facebook-Seite (https://www.facebook.com/aidshilfebremen/) hat die 1.000 Likes-Schwelle übertreten und wir sind euch unendlich dankbar dafür! Ihr verschafft unserer Arbeit Gehör, zeigt, dass unser tägliches Tun nicht umsonst ist und unterstützt unsere Klienten und die, die tagtäglich direkt oder indirekt von HIV und anderen STIs oder Suchterkrankungen betroffen sind!

Vielen Dank euch allen!

Diese Gelegenheit packen wir doch direkt beim Schopfe und erinnern gerne noch einmal an unsere Kampagne kein AIDS für alle, unsere neuen Testangebote und unsere Aktion anlässlich des Welt-AIDS-Tages "Ein Bild für die AIDS-Hilfe", für die wir nach wie vor Bilderspenden sammeln! Meldet euch gern persönlich bei uns im Haus oder telefonisch unter 0421 336363 13.

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Tausende schwule und lesbische Paare haben geheiratet

Seit Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare vor knapp einem Jahr haben in Deutschland Tausende Schwule und Lesben geheiratet. Wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienst (epd) bei den Standesämtern der Landeshauptstädte und weiterer großer Städte in Deutschland zeigt, gaben sich seit 1. Oktober 2017 bundesweit mindestens 7.000 Männer- und Frauenpaare das Ja-Wort.

Allein in den drei Berliner Bezirken Tempelhof-Schöneberg, Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf gab es mehr als 1.100 schwule oder lesbische Hochzeiten. Die Bundeshauptstadt dürfte damit auch Spitzenreiter bei gleichgeschlechtlichen Eheschließungen sein.

25 Prozent Homo-Anteil bei Eheschließungen in Berlin

In Hamburg gab es nach Auskunft der dortigen Behörde fast 900 Trauungen von lesbischen und schwulen Paaren, in München 830, in Köln sogar mehr als 1.000. In Düsseldorf haben 369 gleichgeschlechtliche Paare geheiratet, in Bremen 291, in Hannover 279, in Dresden 228, in Mainz 217, in Wiesbaden 148, in Saarbrücken 131, in Kiel 116, in Brandenburg 85 und in Magdeburg 76. Die wenigsten Ja-Worte von Männer- und Frauenpaaren in einer Landeshauptstadt gab es mit 29 Hochzeiten in Schwerin.

Homosexuelle Ehen machten im vergangenen Jahr einen großen Anteil neuer Trauungen insgesamt aus. In Berlin heiratete den Angaben zufolge in jedem vierten Fall ein schwules oder lesbisches Paar. In den fünf größten bayerischen Städten wurde jede neunte Ehe von einem gleichgeschlechtlichen Paar geschlossen.

In der Mehrheit wandelten schwule und lesbische Paare im vergangenen Jahr ihre Lebenspartnerschaft in eine Ehe um. In durchschnittlich zwei Drittel der Fälle war das der Fall. Geheiratet haben ähnlich viele Frauen- wie Männerpaare, wobei die Verteilung regional sehr unterschiedlich ist. In Berlin und Hamburg heirateten beispielsweise deutlich mehr Männer, in Dresden oder Bremen dagegen mehr Frauen.

Den gesamten Artikel findet ihr auf der von uns verlinkten Seite!

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„Drogengebraucher sind keine Kriminellen, sondern Menschen mit Problemen“

Herr Lakhov, viele Leute sind überrascht, wenn sie hören, dass es in Russland Programme zur Schadensminimierung für Drogengebraucher_innen gibt. Aber es gibt solche Programme nicht überall im Land, oder?

Nein. Aber lassen Sie mich von vorn anfangen, denn in Russland umfasst Schadensminimierung nicht die Opioid-Substitutionstherapie. Die Substitutionsbehandlung ist in unserem Land verboten. Und so gehören zu unseren Angeboten zur Schadensminimierung die Vergabe von Nadeln, der Spritzen- und Nadeltausch, die Beratung, Unterstützung bei der Therapietreue, die Verteilung von Kondomen und all das.

Das ist das Erste. Zweitens: Als der Globale Fonds noch in unserem Land tätig war, gab es in Russland etwa 50 bis 80 Projekte zur Schadensminimierung. Aber dann begann der Globale Fonds, seine Programme in Russland einzustellen.

Aus politischen Gründen, richtig?

Aus politischen, aus finanziellen und auch aus anderen Gründen. Heute sind noch etwa 12 bis 15 Projekte zur Schadensminimierung übrig, von denen einige zu „ausländischen Agenten“ erklärt wurden. Allerdings denke ich nicht, dass dies die Politik unseres Landes insgesamt mit Blick auf Schadensminimierung und die Organisationen in diesem Bereich ist. Vielmehr glaube ich, dass es sich häufig um Maßnahmen der lokalen Verwaltung handelt. Vielleicht wollen die ihren Kollegen in Moskau etwas beweisen oder so.

Deshalb versuchen wir, einen Dialog mit unseren kommunalen Verwaltungsangestellten aufzubauen. Und weil Sankt Petersburg eine sehr offene, eine europäische Stadt ist, sind unsere Verwaltungsangestellten sehr aufgeschlossen. Wir können offen mit ihnen über Programme zur Schadensminimierung diskutieren.

Den gesamten Artikel findet ihr auf der von verlinkten Seite!

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„Es sollte selbstverständlich sein, offen über Schutz beim Sex zu kommunizieren“

Miriam ist 35, lebt seit mehr als zehn Jahren in Berlin, wo sie auch studiert hat, und arbeitet als Marketingexpertin. Wir haben mit ihr über die HIV-PrEP für Frauen gesprochen – über ahnungslose Männer und ablehnende Ärzt_innen, aber auch über aktive Kommunikation rund um die sexuelle Gesundheit.

Miriam, was dürfen unsere Leser_innen über dich wissen, damit sie sich ein Bild von dir machen können?

Vielleicht, dass ich Kulturwissenschaften studiert und mich auch mit Genderstudies beschäftigt habe. Und ich koche und esse sehr gerne, hauptsächlich vegan. Außerdem gehe ich gerne tanzen. Und ich verstehe mich als Feministin.

Hat auch deine Entscheidung für die PrEP damit zu tun?

Ja, die PrEP ist für mich Mittel zum selbstständigen Schutz meiner sexuellen Gesundheit, unabhängig von Männern oder Partnern. Das ist vielleicht vergleichbar mit der Anti-Baby-Pille, die seit den 1960er-Jahren zur Selbstbestimmung von Frauen beiträgt.

Und wie bist du zur PrEP gekommen?

Im letzten Winter hatte ich Probleme mit meinem Immunsystem. Das hat sich durch Symptome wie bei einer frischen HIV-Infektion geäußert, geschwollene Lymphknoten, Fieber, Nachtschweiß … Als ich dann auch noch Probleme mit dem Zahnfleisch bekam, riet mein Zahnarzt mir zu einem HIV-Test. In dieser Zeit habe ich mich intensiv mit HIV und auch mit anderen Geschlechtskrankheiten beschäftigt.

War das vorher für dich kein Thema?

Doch, ich habe mich jedes Jahr einmal „auf alles“ testen lassen, weil nicht alle Geschlechtskrankheiten immer Symptome verursachen und weil man Symptome oft auch nicht bemerkt. Als sexuell aktiver Mensch gehören regelmäßige Tests für mich dazu. Ich bin auch so aufgewachsen, dass Sex „ohne Kondom“ ein No-Go ist – das wurde meiner Generation beinahe schon eingeprügelt. Sehr viel Konkretes wusste ich über HIV aber nicht.

Das gesamte Interview findet ihr auf der von verlinkten Seite!

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„Ich bin ein HIV-negativer Langzeitüberlebender"

Ich bin ein HIV-negativer Langzeitüberlebender. Zu dieser Erkenntnis zu kommen war überraschend schwer. Sie zum ersten Mal auszusprechen, glich an Intensität meinem schwulen Coming-out. Der Gedanke, dass die Aids-Epidemie mein Leben und mich selbst auch ohne HIV-Infektion grundlegend verändert hat, begann so um das Jahr 2005 zu reifen.

Damals war ich Chefredakteur des schwulen Magazins "DU&ICH", und wir machten eine Titelstory über "Barebacking", also Sex ohne Kondome. Ich begann aufzuschreiben, was mein Unbehagen an all dem war, das um mich herum gerade passierte.

Den gesamten Artikel findet ihr auf der von verlinkten Seite!

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Für eine Zukunft ohne Aids

Ab Herbst sollen in Deutschland HIV-Selbsttests in Drogerien frei verkäuflich sein. Grund genug für den Bremer Verein „Aids-Hilfe – Zentrum für Suchterkrankungen und sexuelle Gesundheit“ darauf zu reagieren. Voraussichtlich ab Oktober bietet die Einrichtung im Bremer Ostertor selbst Heimtests mit gleichzeitiger Beratung und Begleitung an. Um das Ziel zu erreichen, Aids in Deutschland bis ins Jahr 2020 zu beenden und die Verbreitung von sexuell übertragbaren Infektionen einzudämmen, hat die Aids-Hilfe zudem weitere Bereiche erneuert und aufgefrischt. In dem Haus am Sielwall 3 haben die Mitarbeiter in umgestalteten Räumen ein neues Testzentrum eingerichtet, wo sie ein überarbeitetes Schnelltest-Konzept anwenden. Damit nicht genug: Mario Carlo Stara und seine Kollegin Beate Augustin sind ab sofort regelmäßig in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bremen, um dort Inhaftierte zu beraten, zu testen und Aufklärungsveranstaltungen zu organisieren.

Den gesamten Artikel findet ihr auf der von verlinkten Seite!

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Bremen: Bürgerschaft fordert Verbot von Homo-"Heilung"

Die Bremische Bürgerschaft hat am Mittwoch den rot-grünen Senat aufgefordert, "eine Bundesratsinitiative für ein Verbot von Konversionstherapien zu starten". Der Dringlichkeitsantrag war von den Regierungsfraktionen SPD und Grüne sowie der oppositionellen Linksfraktion eingebracht worden und wurde ohne Debatte einstimmig verabschiedet.

"Homosexualität ist keine Krankheit, sondern Teil der menschlichen Natur und eine menschenrechtlich geschützte Ausprägung der Persönlichkeit, die keiner Therapie bedarf", heißt es zur Begründung in dem Antrag. Er beklagt, dass die "absurde" Idee, Homosexualität sei "krankhaft", trotz eines allmählichen Umdenkens noch "bis heute in Teilen der Gesellschaft" fortlebe und die "Therapien" eine Gefahr für die Betroffenen darstellten.

Als Schuldige für die anhaltende Popularität der "Umpolungs-Therapie" werden besonders "evangelikale Kreise" hervorgehoben. In diesem Kreisen würden "beispielsweise homoerotische Bilder gezeigt und gleichzeitig Elektroschocks verabreicht, um so eine Abneigung gegenüber gleichgeschlechtlicher Lust entstehen zu lassen".

Den gesamten Artikel findet ihr auf der von uns verlinkten Seite!

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Der CSD Bremen in Bildern

Love is in the air. So liebevoll und herzlich die Teilnehmer des Christopher Street Day Bremen miteinder feierten, so wenig trübte auch der sturzbachartige Regen die Stimmung des Umzugs. Mit Kostümen und Schminke zogen die Demonstranten durch die Innenstadt. Die 23 mit Musik ausgestatteten LKW fuhren der fröhlichen Demo voran und gaben so den Ton an. In den schrillsten Outfits wurde Flagge gezeigt und liebevoll miteinander gefeiert.

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